Bei der Planung einer Photovoltaik-Anlage sind einige Faktoren zu berücksichtigen, die sich wesentlich auf den Ertrag und die Kosten einer Anlage auswirken.
Photovoltaik-Anlagen von Böhl+Rothe sind immer maßgeschneiderte Lösungen für den jeweiligen Kunden. Deshalb können wir ein genaues Angebot erst nach einem persönlichen Termin vor Ort erstellen. Diese Beratung ist für Sie selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

Planung einer Photovoltaik-Anlage
Damit eine Anlage maximale Erträge erzielen kann, berücksichtigen wir:
Eignung des Hauses bzw. der Aufstellfläche
Allgemeine Lage
Zunächst muss entschieden werden, ob eine Verbundanlage oder eine Inselanlage installiert werden soll. Bei Anbindung an ein örtliches Stromnetz empfiehlt sich klar die Verbundanlage, da die Einspeisung des erzeugten Stroms rentabler ist als der Eigenverbrauch. Fehlt diese Anbindung, oder soll ein Boot, Wohnmobil o. ä. mit Strom versorgt werden, wird eine Insellösung realisiert. Je nach der zu bebauenden Fläche kommen überdies verschiedene Montagearten in Betracht.
Nord-Süd-Ausrichtung
Eine optimale Energieausbeute lässt sich erzielen, wenn die Aufstellfläche genau nach Süden ausgerichtet ist. Aber auch Ausrichtungen zwischen Südwest und Südost liefern noch sehr gute Erträge.
Aufstellwinkel
Die Energieausbeute einer Photovoltaik-Anlage ist rechnerisch am größten, wenn das Sonnenlicht in einem Winkel von 90° auf die Solarzellen trifft. Um diesen Einfallwinkel zu erreichen, müssten die Solarmodule in einem Winkel von 45° aufgestellt sein.
In Deutschland erhält man potentiell die größte Ausbeute, wenn die Solarzellen in einem Winkel von ~30° genau gegen Süden aufgestellt werden. Dieser Aufstellwinkel entspricht bei den meisten Anlagen der Dachneigung. Bei ungünstiger Dachneigung können die Solarmodule durch spezielle Montagesysteme in die geeignete Position gebracht werden.
Dachneigung
Die Dachneigung gibt den Winkel bzw. die Schräge oder Steilheit einer Dachfläche an. Für einen optimalen Aufstellwinkel der Photovoltaik-Anlage sollte die Dachneigung 30° betragen.
Abschattung
Jegliche Schatten, die auf eine Photovoltaik-Anlage geworfen werden, können die Leistung enorm verringern. Bei der Planung sind daher potentielle Schattenquellen wie Bäume, Schornsteine, Satellitenschüsseln oder andere Objekte zu berücksichtigen. Auch Blätter oder Verunreinigungen auf den Modulen können zu Beeinträchtigungen der Leistung führen.
Gewünschte Montage-Art
Aufdach-Montage
Bei der Aufdach-Montage werden die Solarmodule mit Dachhaken und speziellen Montageschienen direkt über der Dachhaut angebracht. Diese Montage-Art wird derzeit am meisten angewandt, da sie einfacher und preisgünstiger als die anderen ist.
Indach-Montage
Bei der Indach-Montage werden die Solarmodule direkt in die Dachhaut eingebaut. Diese Variante hat einen etwas geringeren Wirkungsgrad, weil die Hinterlüftung der Solarmodule fehlt. Zudem muss die Ziegelabdeckung durchbrochen und das Dach zusätzlich abgedichtet werden.
Fassaden-Montage
Die Fassaden- oder Wand-Montage eignet sich hauptsächlich für großflächige Büro- oder Industriegebäude und Mehrfamilienhäuser. Die Solarmodule können entweder vor der Fassade installiert werden (Kaltfassade), oder direkt in die Gebäudehülle integriert werden (Warmfassade).
Boden-Aufstellung bzw. Freistehende Anlage
Hier werden die Solarmodule auf einer freistehenden Fläche im Boden verankert. Dabei muss auf genügend Abstand zur Erdoberfläche geachtet werden, damit die Module nicht von Pflanzen beschattet werden.
Art und Anzahl der Komponenten
Solarmodule
Die Art und Anzahl der verwendeten Solarmodule hängt von der verfügbaren Fläche und dem finanziellen Rahmen für die Photovoltaik-Anlage ab. Im Handel werden verschiedene Modulgrößen und –Arten angeboten. Monokristalline, polykristalline und amorphe Photovoltaik-Module unterschieden sich durch die Verarbeitung der Siliziumzellen, woraus wiederum unterschiedliche Wirkungsgrade und Preise resultieren.
Wechselrichter
Die Größe und Art des verwendeten Wechselrichters hängt von der Leistung der Photovoltaik-Anlage und der Art des Einbaus ab. Man unterscheidet zwischen Modul-Wechselrichtern, Strang-Wechselrichtern und zentralen Wechselrichtern.
Montage-Systeme
Je nach Montage-Art, Größe der Photovoltaik-Anlage und verwendeten Solarmodulen kommen verschiedene Montage-Systeme zum Einsatz. Typische Komponenten sind Dachhaken und Montageschienen, ggf. auch Dachstützen oder Nachführanlagen.
Einspeisezähler
Bei Verbundanlagen wird zur Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Stromnetz ein zusätzlicher Stromzähler installiert. Einspeisezähler können gekauft, oder gegen eine Gebühr gemietet werden.
Als unabhängiger Meisterbetrieb können wir Ihnen sämtliche Komponenten in diversen Preis- und Leistungsklassen von verschiedenen Herstellern anbieten.
Größe der Photovoltaik-Anlage
Die Größe Ihrer Anlage richtet sich nach der verfügbaren Fläche und Ihrem finanziellen Rahmen. Grundsätzlich können wir jeden Wunsch erfüllen, egal wie groß oder klein. Rentabel ist eine Photovoltaik-Anlage jedoch erst ab einer Leistung von 2kWp. Als Faustregel hierzu kann man von einem Platzbedarf von 8-10m² pro kWp installierter Leistung ausgehen.

Ob Aufdach-Montage...

...oder Boden-Aufstellung - wir bieten maßgeschneiderte Lösungen für jeden.
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